ECVET

ECVETBei ECVET (Europäisches Leistungspunktesystem für Die Berufsbildung) handelt es sich um erworbene Lerneinheiten bestehend aus Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen.

 

Wie funktioniert das?

 

Das System besteht aus Leistungspunkten, die sich als Teil eines Ausbildungsgangs zusammenzählen und übertragen lassen und schließlich zu einem Berufsbildungsabschluss führen. Auch informelle Lerninhalte werden mitberücksichtigt. ECVET gehört in einen gemeinsamen europäischen Rahmen und dient dazu, im Ausland erworbene Ausbildungszeiten in den Berufsbildungsweg integrieren zu können.

Achtung, ECVET ersetzt nicht die nationalen Systeme. Die Berufsbildungseinrichtungen experimentieren derzeit mit dem Einsatz des ECVET-Systems. Das System soll weiterentwickelt werden.

Das ECVET wird individuell im Rahmen einer Partnerschaft zwischen den Bildungseinrichtungen vergeben.

 

ECVET für die Lehrausbildung

 

Das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung ECVET hilft den europäischen Bürgern, ihre Ausbildung, Kompetenzen und Kenntnisse leichter in einem anderen EU-Mitgliedsstaat anerkennen zu lassen.

Konkret heißt dies: bevor ein Lehrling ins Ausland geht, wird ein Lehrausbildungsvertrag zwischen seiner und der ausländischen Bildungseinrichtung abgeschlossen. In diesem Vertrag legen die Bildungseinrichtungen die zu erwerbenden Lerninhalte und die Bedingungen für deren Bewertung, Prüfung und Anerkennung fest.

Während seines Auslandsaufenthaltes erwirbt der Lehrling bestimmte Kenntnisse und Kompetenzen in Form einer oder mehrerer Einheiten.

Am Ende seines Aufenthalts bewertet die Gast-Bildungseinrichtung die erworbenen Kenntnisse, die Bildungseinrichtung zuhause prüft diese und anerkennt die „Lehrausbildungs-Credits“, die den bereits für die Berufsqualifikation erworbenen Punkten hinzugerechnet werden.

 

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